Einstiege in eine andere Welt –
Unter dem Titel «Lasst uns über Alternativen reden… – solidarisch und gerecht» sollen «neue – zugleich radikale und realistische – Antworten auf Grundprobleme der gegenwärtigen Gesellschaft» diskutiert und verbreitet werden. Vanessa Lux (Zeitschrift LuXemburg) sprach dazu mit dem Projektkoordinator Lutz Brangsch.
Den Krisen entkommen…
… irgendwie wollen das alle. Dass es geht, hoffen viele – wie, weiß eigentlich niemand genau. Die Ablehnung linker Vorschläge zu diesem „Entkommen“ zeug vor allem von Angst und Unsicherheit – denn „wir“ könnten es. Der Preis erscheint hoch – es braucht Veränderung der eigenen Lebensweise, es braucht sprechen mit „Anderen“.
Alternativen – neu aufgelegt!
Am 20. April erscheint die 2. überarbeitete Auflage des ABC der Alternativen. Zahlreiche Stichworte wurden überarbeitet, einige neu aufgenommen. Die neue Auflage ist um 80 Seiten erweitert.
Verkehr solidarisch
Mit der ersten Dialog-Veranstaltung im Rahmen des Projektes “Lasst uns über Alternativen reden…” hat unser Medienpartner Neues Deutschland auch ein eigenes Dossier zum Projekt eingerichtet. Aktuell findet sich dort auch der Bericht zu dieser ersten Veranstaltung in Erfurt. weiterlesen
Energiekämpfe für Energiedemokratie
Die »Energiewende« in der BRD setzt auf Grünen Kapitalismus. Favorisiert werden marktförmige Lösungen, die der Struktur und Macht der Konzerne entsprechen und das dezentralisierende Potenzial der neuen Technologien konterkarieren: großtechnische Projekte wie Desertec, riesige Offshore-Wind-parks, monopolisierte transkontinentale Supergrids für den großräumigen Stromexport und – Atomkraft als Exportgut in die aufstrebenden kapitalistischen Zentren China, Indien oder Brasilien.
Artikelserie gestartet
Rosa-Luxemburg-Stiftung und »neues deutschland« wollen mit einer Artikelserie reale Alternativen bewusst machen, wie sie in Gewerkschaften und sozialen Bewegungen, bei Bürgerprotesten und Occupy, in linken Gruppen und der Partei DIE LINKE diskutiert und praktiziert werden.
Europa neu begründen!
GewerkschafterInnen und WissenschaftlerInnen rufen auf: Europa neu begründen! Den Marsch in den Ruin stoppen! Die Krise durch Solidarität und Demokratie bewältigen! So kann, so darf es nicht weitergehen. Das Projekt Europa steht auf der Kippe. Europa befindet sich in einer Existenzkrise. Schon vor Ausbruch der Krise wurden die Weichen falsch gestellt: durch die einseitig auf [...]
Sind wir Auto – oder solidarische Mobilität?
Mit dieser Frage befasst sich Michael Brie in einem Artikel, der bereits 2009 in LuXemburg veröffentlicht wurde, aber nichts an Aktualität eingebüßt hat. Die Fixierung auf das Auto wird als alternativlos dargestellt. Tatsächlich aber, so kann man rückblickend auf die letzten Jahre sagen, wird sie zur Quelle wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Krisenprozesse. Wo liegen Lösungen?
Game over: FinanzsystemWechsel am 20.4.2012
Ohne Re-Regulierung der Finanzmärkte ist die Krise nicht zu lösen. Voraussetzung für die Verwirklichung von Alternativen ist eine tiefgehende Veränderung der Verteilungsverhältnisse. Aber Steuer- und Finanzreformen für mehr Gerechtigkeit werden sich nur in harten Kämpfen gegen die autoritär verordneten Kürzungspolitiken durchsetzen lassen. Sie treiben zahlreiche Länder in die Depression, vernichten soziale Errungenschaften und Rechte und gefährden den europäischen Zusammenhalt. Die gegenwärtige Finanzkrise zeigt, wie grundlegend die Machtpositionen des Finanzkapitals in Frage zu stellen ist und als wie schwierig sich dies erweist. Welches sind die aktuellen Forderungen und welche Wege muss man zu ihrer Realisierung gehen? Wie können sich Reformvorschläge und Protest verbinden?
Gesellschaftlicher Dialog
Energiedemokratie und Grüner Sozialismus
30.3.12
Einigkeit besteht über die Notwendigkeit eines sozial-ökologischen Umbaus. Umstritten sind die Schritte dorthin. Zentral ist dabei ein „Energiesystemwechsel“, wie Hermann Scheer ihn gefordert hatte – mit Erfahrungen aus Thüringen und Brandenburg. Dieser muss in einen Kampf für Veränderungen eingebettet sein, der ökologische, soziale und ökonomische Dimensionen zu fassen in der Lage ist. Der konkrete Vorschlag eines „Roten Projekts für einen sozial-ökologischen Umbau“, das auch industriepolitische Akzente setzt, steht zur Diskussion. Auch der Bereich der Verkehrsbereich elementar. Zur Debatte stehen Konzepte einer „Solidarischen Mobilität“. In diesen drei Feldern sozial-ökologischer Umgestaltung sollen Ideen und bereits wirksame Projekte lebendiger Alternativen sichtbar werden.
Am 30.3.12 in Erfurt, Kulturforum Haus Dacheröden, Anger 37, 99084 Erfurt, in Kooperation mit der RLS Thüringen.
Betriebsbesetzung gegen Krise
Gregor Gall erinnert an die Betriebsbesetzungen als Kampfform in früheren Krisen und geht der Frage nach, warum dieses Instrument in der gegenwärtigen Krise weit weniger genutzt wird.